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Vorbericht zum 21. Spieltag

Der TSV 1868 Ummerstadt ist Gastgeber am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr für den Hainaer SV. Der TSV, als Ligaurgestein seit Jahren beständig in der Bezirksliga, Regionalklasse und jetzt Kreisoberliga, ist – sicherlich auch bedingt durch den personellen Aderlass – aktuelle Schlusslicht der Liga. Nach dem Unentschieden am ersten Spieltag gegen Westhausen folgten Niederlagen bis in die Rückrunde. Hier konnten die 68er ihren ersten Sieg gegen Hildburghausen II feiern (2:1). Ein weiteres Unentschieden kam noch hinzu (0:0 gegen Rauenstein). Mit aktuell 5 Punkten hat der TSV bereits 11 Zähler Rückstand auf Rauenstein. Bei den noch ausstehenden sechs Ligaspielen gibt es sicherlich theoretisch noch Möglichkeiten, die man bis zum Schluss nicht begraben sollte. Auch bei den bisherigen Resultaten der Unterländer gab es immer mal wieder kleine Überraschungen. Sprachen noch viele Experten von klaren Siegen der jeweiligen Gegner der Ummerstädter, taten diese sich mitunter ziemlich schwer und öfters schrammte der TSV an einem möglichen Punktgewinn nur knapp vorbei. Oberland 1:2, Lauscha/Neuhaus 0:1, Westhausen 0:2 und Rauenstein 0:1. Von den 12 Saisontoren traf Danny Angermüller dreimal, Frank Saske zweimal und weitere sieben Spieler jeweils einmal.
Ein Vergleich zum HSV ist unabhängig von anderen Spielzeiten in dieser Saison eindeutig. Der HSV ist Ligaprimus, hat bislang abgesehen von vier Remis keine weiteren Punkte abgegeben und steht im Pokal-Halbfinale. Mit 52 Punkten hat man immer noch zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Effelder. Ein Torverhältnis von 49:11 spricht für den zweitbesten Angriff (Milz hat bereits 50 Tore geschossen) und die mit Abstand beste Verteidigung. Soweit die Fakten.
Aber es läuft zurzeit nicht so richtig rund. Sand im Getriebe, fehlender Lockerheit und Coolness – man mag es nennen, wir man möchte. Beim 2:1-Auswärtserfolg (Tore: Patrick und Daniel) im Pokal-Viertelfinale steht zwar ein knappes Ergebnis am Ende auf der Anzeigetafel, aber der Sieg war kaum gefährdet. Der HSV macht sich sprichwörtlich zurzeit das Leben selber schwer. Grund hierfür ist nicht zuletzt die fehlende Chancenverwertung. Haderte man vor einigen Wochen noch damit, dass man früh keine Tore erzielen kann und erst im zweiten Durchgang seine Buden machte, so fallen in jüngster Vergangenheit die Tore für den HSV recht früh, er scheint aber dann nervös zu werden. Hier gilt es anzusetzen. Der HSV muss ruhiger ins Spiel gehen und mehr die Breite des Raumes nutzen. Taktisch hat es die Mannschaft beweisen, sich auf die unterschiedlichsten Situationen einzustellen – sie muss sich nur wieder daran erinnern.
Dass es jetzt in die entscheidende Phase geht, ist bekannt. Der HSV hat ein großes Ziel diese Saison. Das Pokal-Halbfinale beim SV 1898 Goßmannsrod in der kommenden Woche Donnerstag 14.00 Uhr ist das erste große Finale. Ein weiteres soll folgend. Und genau hier muss der HSV aufpassen. Ummerstadt ist nicht nur ein Standby-Gegner. Unabhängig vom Ergebnis muss die Routine wieder einkehren und dafür hat der HSV 90 Minuten Zeit. Verkrampfen kann der Goldfisch im Glas – es gilt mit konzentrierter Gelassenheit die Aufgabe im Team geschlossen anzunehmen und entsprechend der äußeren Einflüsse zielgerichtet abzuarbeiten.
Schiedsrichter der Partie ist der erfahrene Referee Mario Kluck aus Effelder.

Die zweite Vertretung des Hainaer SV tritt am kommenden Wochenende zum 21. Spieltag beim SV 08 Westhausen II an. Das ursprünglich für Sonntag, den 27.04. 13.00 Uhr angesetzte Spiel wurde auf Wunsch des HSV auf Freitag 18.30 Uhr verlegt. Der SVW stimmte einer Verlegung zu und der HSV möchte dafür noch einmal danken.
So kommt es am Freitag auf dem Sportgelände Am Grünen Berg zur Partie des Tabellen-14. gegen den Tabellen-8. Der Gastgeber hat nach 20. Spieltagen mit zwei Siegen und zwei Remis zurzeit acht Punkte auf dem Konto und damit schon einen erheblichen Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. In den bisherigen acht Spielen der Rückrunde konnten die 08er erst einen Punkt beim 1:1 gegen Veilsdorf II am vergangenen Wochenende erkämpfen. Dennoch möchte die Mannschaft von Sandro Bär mitspielen und ist immer für eine Überraschung gut.
Der HSV muss trotz der Verlegung auf einige Spieler verzichten. Aufgrund des Ausfalls einiger Stammkräfte der ersten Mannschaft, die am Sonntag in Ummerstadt antritt, wird das Team von Trainer Jan Hummel von Spielern der Höfer-Mannschaft unterstützt werden. Coach Michael Höfer wird daher wieder auf Erfahrung der älteren Generation bauen müssen. Es bleibt abzuwarten, wer von den Alten Herren, die zeitgleich einen freundschaftlichen Vergleich zu Hause bestreiten, mit nach Westhausen reist.
Nach dem 2:0-Heimerfolg vor zwei Wochen gegen den Erlauer SV Grün-Weiß II durch Tore von Michael Hummel und Nico Mai, konnte sich der HSV II im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. In den verbleibenden sechs Ligaspielen müsste es schon mit überirdischen Dingen zugehen, sollte der HSV auf einen Abstiegsplatz geraten. Dennoch wäre es schön, die gute Bilanz in dieser Serie etwas auszubauen. Bislang neun Siege, drei Unentschieden und acht Niederlagen und somit 30 Punkte sprechen bei einem Torverhältnis von 38:35 durchweg einen positive Sprache.