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Thüringer Landespokal - 2. Hauptrunde: Hainaer SV - SG SV Borsch 0:4 (0:3)

Haina: Förtsch, M. Hummel, Hoffmann, Happ, D. Mai, Leo Höfer, Busam, A. Mai, Korn, Jäger, Wolf
Borsch: Ritz, Becker, Melzer, J. Kraus, Reuter, Kimpel (68. Wald), N. Kraus, L. Wiegand, Bittorf (65. Seng), R. Fladung, Gimpel (73. M. Fladung)
Torfolge: 0:1 Johannes Kraus (21.), 0:2 Marius Bittorf (32.), 0:3 Johannes Kraus (45.), 0:4 Marius Bittorf (53.)
Schiedsrichter: Steffen Krech (Wernshausen) - Zuschauer: 130

Nach den Siegen gegen Ilmenau und Roschütz war für den Hainaer SV gegen den dritten Landesklassen-Vertreter aus Borsch Endstation

Dabei kam es zum Wiedersehen gegen die Rhöner, mit denen man vier Mal in der Landesklasse die Klingen kreuzte. Doch was da schon nicht gelang, glückte jetzt auch nicht: Ein Tor gegen die Herzberg-Elf.
Die Gäste aus Borsch waren über 90 Minuten tonangebend gegen eine ersatzgeschwächt antretende Heimelf. Insbesondere in der Defensive fehlten mit Stammkeeper Philipp Rekittke (Krankheit), Mathias Engelmann (Urlaub) und Christian Fritsch (Sperre) gleich drei Stützen. Zudem war der etatmäßige Kapitän Jens Gundelwein sowie Lukas Höfer und Sebastian Diez nicht dabei. Auch die Gäste stellten etwas um und mussten auf Stefan Kirchner, Franz Strunz und Marius Schmidt verzichten.
Dass Andreas Herzberg aber seine Spieler im taktischen Bereich gut ausgebildet hat, zeigte die Umstellung von Vierer- auf Dreierkette, die seine Elf problemlos mitmachte und von Beginn an tonangebend war. So rannte Borsch vom Anstoß weg an und drängte die Hausherren zurück. Förtsch konnte zunächst noch brenzlige Situationen – Freistoß von Bittorf und Abschluss von Wiegand – entschärfen. Bereits nach 20 Minuten hatten die Gäste 20 Ecken auf der Habenseite. Nach selbiger köpfte Gimpel aufs Tor, doch Förtsch lenkte die Kugel noch an den Querbalken. Die überfällige Führung fiel wenig später. Nach Flanke von Riccardo Fladung vollendete Johannes Kraus freistehend (21.). Jetzt war der Bann gebrochen. Nach Fehlern im Aufbauspiel der Gastgeber erhöhten Marius Bittorf (32.) und Johannes Kraus (45.) noch vor der Pause auf 3:0. Von Haina war im ersten Durchgang offensiv nur wenig zu sehen. Andy Mai hatte die beste Schusschance, wurde aber geblockt (35.).
Zur Pause war die Partie bereits entschieden. Borsch legte nach Wiederbeginn Martin Gimpel zum 4:0 nach (53.), ehe er mit einer Knieverletzung vom Feld musste – Gute Besserung. Haina steckte nicht auf und hätte gerne den Fluch besiegt und das erste Tor gegen Borsch erzielt. Doch weder Korn (70.) noch eine Ecke (83.) brachten den erhofften Torerfolg.

Die HSV-Redaktion

Spieltag 5: Hainaer SV - TSV Germania Sonneberg-West 2:0 (0:0)

Haina: Rekittke, Fritsch (70. Korn), Engelmann, Hoffmann, Le. Höfer, D. Mai, Busam, Lu. Höfer (46. M. Hummel), A. Mai, Jäger (81. Gundelwein), Wolf
Sonneberg: T. Bauer, Recknagel, Rebhan, Lippmann (66. Lehneck), N. Schmidt, Eschrich (46. Leuthäuser), Rädlein (25. Döbrich), Rauch (57. RK), Holland, Rezai, P. Bauer

Fleischmann (Schleusingen) - 100 - 1:0 Engelmann (66.), 2:0 D. Mai (69.)

Die Zuschauer rieben sich zunächst verwundert die Augen. Denn nicht die Gastgeber vom Hainaer SV sondern die Gäste aus Sonneberg waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Denn 60 Minuten lang gaben die Bettelhecker auf dem Platz den Ton an. Von Beginn an agierten sie sehr laufstark und auch spielbestimmend. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Einziges Manko war das Spiel in der Offensive. Denn an Torchancen gab es nichts Zählbares. Haina enttäuschte hier. Schon allein in der Körpersprache her, war das Auftreten der Westler ein anderes.
Dann gab es zwei Knackpunkte in diesem Match. Zunächst (57.) schwächten sich die Gäste selbst. Martin Rauch wurde gefoult, der SR pfiff auch Freistoß für Sonneberg, aber der Gefoulte revanchierte sich mit einem überflüssigen Schubser an seinen Gegenspieler. Jäger sah den gelben Karton, Rauch musste mit Rot vom Platz.
Und in der 66. Minute lag dann der Ball plötzlich im Tor. Hier gab es Freistoß für die Einheimischen. Und Mathias Engelmann jagte den Ball aus 30 Metern zentraler Position mit seinem starken linken Fuß ins linke obere Kreuzeck. Ein wirklich herrlicher Treffer! Zurecht kamen alle Mannschaftskollegen zum Gratulieren.
Wenig später legte Daniel Mai, der einen abgewehrten Ball ins leere Tor beförderte, mit dem 2:0 nach und sorgte so für den nächsten Dreier des kleinen HSV. Haina hat somit auch nach drei Begegnungen noch eine blütenweiße Weste. Nächste Woche geht dann die Reise zum letztjährigen Vize Goßmannsrod/Oberland.

Die HSV-Redaktion

Thüringer Landespokal - 1. Hauptrunde: Hainaer SV - SV Roschütz 4:2 (1:1)

Haina: Rekittke, Fritsch, Hoffmann, Engelmann, Mi. Hummel, Leo Höfer, Busam, A. Mai, D. Mai, Jäger (54. Korn), Wolf (90. Lu. Höfer)
Roschütz: Runau, Babik (60. Reifschneider), Kruschke, M. Peters, Friedemann, Libera, Gehrt, Rückmann (73. Großer), Kroll, Szuppa, Ali Ibrahim (60. N. Peters)
Kißling (Wasungen) - 60 - 0:1 Ali Ibrahim (31.), 1:1 M. Peters (34./Eigentor), 2:1 A. Mai (52.), 3:1 Leo. Höfer (55.), 3:2 Gehrt (88.), 4:2 D. Mai (90.)

Haina als letzter Mohikaner in die zweite Pokalrunde

Der Hainaer SV zieht nach einem 4:2 gegen den SV Roschütz aus Ostthüringen in die 2. Hauptrunde des Landespokalwettbewerbes ein. Dort haben die Grabfelder dann definitiv wieder ein Heimspiel vor der Brust. Denn der HSV ist der letzte Vertreter aus den Fußballkreisen und hat somit aufgrund der Spielklasse Heimrecht.
Die Mannschaften aus der Staffel 1 der Landesklasse scheinen den Hainaern zu liegen. Denn die Grabfelder haben nach Ilmenau nun auch die Roschützer aus dem Wettbewerb eliminiert. Die Zuschauerzahl war diesmal recht übersichtlich. Denn auch die Kreisoberligateams aus Mendhausen/Römhild und Milz hatten ebenfalls ein Heimspiel. Und alle drei Begegnungen wurden zur gleichen Zeit angepfiffen.
Mit dem SV Roschütz stellte sich eine robuste und kampfstarke Mannschaft vor. Und auch körperlich waren die Jungs von Andre Schachtschabel den Gastgebern deutlich überlegen. Und die Ostthüringer waren in ihren Zweikämpfen nicht gerade zimperlich. Da war schon eine gesunde Härte im Spiel.
Haina hatte in der zwölften Minute zunächst Glück. Denn der ansatzlose Schuss von Hendrik Szuppa landete am linken Pfosten. Die Einheimischen waren zunächst nach Standards gefährlich. Ein Freistoß von Patrick Jäger klärte die Abwehr. Den ruhenden Ball von Mathias Engelmann von der rechten Seite mit dem linken Fuß klärte der Keeper. Und der Kopfball vom aufgerückten Martin Hoffmann nach der Ecke von Jäger strich knapp am Pfosten vorbei.
Überraschend gingen dann die höherklassigen Gäste in Führung. Nach toller Vorarbeit von Hendrik Szuppa erzielte Thamer Ali Ibrahim das 0:1. Allerdings hatte hier der Torwart des HSV auch seine Aktie dran. Aber die Hainaer gaben die richtige Antwort. Nur zwei Minuten später gelang der Ausgleich. Nach der Eingabe von Andy Mai bugsierte Marcel Peters den Ball ins eigene Tor. Wiederrum zwei Minuten später klatschte ein Freistoß von Mathias Engelmann aus 30 Metern an den Pfosten.

Per Doppelschlag auf die Siegerstraße

Haina bekam nach dem Wechsel die zweite Luft. Und innerhalb von drei Minuten erhöhten die Gastgeber auf 3:1. Zunächst fand ein weiter Flugball von Martin Hoffmann den Kopf von Christian Frisch und der bediente den durchgelaufenen Andy Mai. Und wenig später setzte Leonard Höfer den Ball nach einer Ablage von Daniel Mai kompromisslos unter die Querlatte.
Roschütz antwortete wütend und spielte immer noch körperbetont nach vorne. Der Trainer brachte drei Offensivkräfte und in der Schlussviertelstunde wurde auch noch der Chef der Abwehr Marcel Peters nach vorne beordert. Und den Roschützer gelang dann noch der Anschlusstreffer. Aber auch hier hatte Haina die passende Antwort. Ganz stark wie sie in der Nachspielzeit einen Konter zur Spielentscheidung Einnetzen. Schiedsrichter Marcel Kißling hat die Begegnung danach gar nicht noch einmal angepfiffen.
Außer Spesen nichts gewesen – Roschütz war enttäuscht, Trainer Eric Schachtschabel wurde wegen Reklamieren der Nachspielzeit noch aus der Coachingzone verwiesen. Und dann waren ja noch die 190 Kilometer Heimfahrt...

Quelle: fupa.net

Spieltag 2: SC 09 Effelder - Hainaer SV 1:4 (0:2)

Haina: Rekittke, Fritsch (62. L.Höfer), Hoffmann, Engelmann, D.Mai, Busam (87. Winter), T. Hummel, Mi. Hummel, Diez, Korn, Wolf (60. Jäger)

Tore: 0:1 Wolf (34.), 0:2 D.Mai (45.), 1:2 Funke (76.), 1:3 Engelmann (83. FE), 1:4 Korn (95.)

Gelungener Saisonauftakt

Nachdem der HSV letztes Wochenende nur in der Qualifikationsrunde zum Landespokal antrat, startete die Mannschaft nun eine Woche verspätet in die neue Saison. Das Auswärtsspiel beim SC 09 Effelder stand unter keinem guten Vorzeichen, hatte man doch das Rückspiel der vergangenen Saison noch mit 1:0 verloren. Hier war die Elf um Trainer Hans Georg Meisch auf Wiedergutmachung aus.

Aus einer stabilen Abwehr heraus wurden immer wieder schnelle Angriffe gefahren die in den Anfangsminuten aber noch nicht ihre Wirkung fanden. Erst in der 34. Minute als ein langer Ball von Hoffmann vom Effelder Innenverteidiger nur zur Seite absprang und Jascha Wolf sich diese Situation nicht nehmen ließ. Er umkurvte den herauseilenden Torwart und schob gekonnt ins lange Eck ein. Effelder wurde meist nur durch Standards und Fernschüsse gefährlich, die Haina aber immer entschärfen konnte oder am Tor vorbei flogen. Kurz vor der Halbzeit der zweite Paukenschlag der Gäste. Eine schöne Kombination über Busam und Hummel landete auf der rechten Außenbahn, wo Diez die Hereingabe auf den zweiten Pfosten brachte. Der Klärungsversuch landete außerhalb des Strafraums bei D. Mai, der nicht lange wartete und den Ball volley nahm. Der Ball klatschte an den linken Pfosten und direkt zurück wo Mai erneut richtig stand und flach rechts unten einnetze.

In Halbzeit zwei gab es zuerst zwei gute Kontermöglichkeiten für Haina, die leider ungenutzt blieben. Einmal scheiterte Korn im 1 gegen 1 Duell an Torwart Neuber und wenig später ging sein Schuss knapp links am Tor vorbei. Dann die erste Unachtsamkeit des HSV. Eine Unstimmigkeit der Hainaer Hintermannschaft landete beim Klärungsversuch 10 Meter vor dem Kasten freistehend bei Funke, der das Leder ansatzlos reinwuchtete. Doch das sollte Haina nicht beunruhigen. Fünf Minuten später die Antwort von Engelmann vom Punkt, nachdem Mai von den Beinen geholt wurde. Den Schlusspunkt setzte der bis dahin glücklose Pascal Korn, der nach guter Vorarbeit von Lukas Höfer wieder frei vor Neuber auftauchte und diesmal trocken links unten einschob. Mit dem Jubel des vierten Treffers beendete Schiedrichter Butterich die sommerliche Partie.

Damit konnte der HSV im dritten Anlauf erstmals wieder die drei Punkte aus Effelder mitnehmen. Mit einem Sieg in die neue Saison zu starten gibt durchaus Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Am Freitag erwartet der HSV den SV 07 Milz vor heimischer Kulisse zum Grabfeldderby ehe am Sonntag erneut der Landespokal aufgemischt werden soll.

Die HSV-Redaktion

Vorbericht Landespokal: Hainaer SV - SV Germania Ilmenau

Der Hainaer SV kickt am Samstag - Anstoß ist um 16 Uhr - im Landespokal gegen den Landesklassevertreter vom SV Germania Ilmenau. Unsere Mannschaft hat sich die Startberechtigung für diesen Wettbewerb als letztjähriger Pokalfinalist gesichert. Und nun muss unser Team gleich in der Qualifikationsrunde ran. Dabei hat der Hainaer SV Heimrecht und erwartet auf der Sportanlage "Am Heilig Kreuz" in Haina die Gäste aus Ilmenau.
Die Grabfelder haben das erste Pflichtspiel der neuen Saison schon erfolgreich hinter sich gebracht. Im Pokalwettbewerb des KFA Südthüringen konnten sie im Derby den Ortsnachbar aus Mendhausen/Römhild mit 3:0 bezwingen. Trainer Hans-Georg Meisch hat auch diesmal die gleichen Akteure im Aufgebot. Fehlen wird erneut Martin Hoffmann. Dagegen hofft der Coach, dass die angeschlagenen Spieler Patrick Jäger und Christian Fritsch mitwirken können: "Wir wollen nicht nur unseren Fans ein gutes Spiel zeigen, sondern auch in die nächste Pokalrunde einziehen. Aber dies geht nur mit der entsprechenden Einstellung und einem guten Spiel."
Die Ilmenauer belegten in der abgelaufenen Saison den zwölften Tabellenrang in der Landesklasse Staffel 1. Allerdings wird die "Studentenmannschaft" aus Ilmenau diesmal ein neues Gesicht haben. Denn gleich ein Dutzend Akteure haben den Verein im Sommer verlassen. Unter anderem auch ihr Mannschaftskapitän und bester Torschütze Marc Fernando (19 Treffer), der sich dem FSV Martinroda in der Verbandsliga angeschlossen hat. Neutrainer Andreas Lenndrich, der zur neuen Saison die Aufgaben von Mike Eckardt übernommen hat, muss ein völlig neues Team an den Start bringen. Aktuell haben beide Ilmenauer Mannschaften einen Kader von 45 Mann. Jeden Tag kommen noch neue Akteure (Studenten) hinzu. Die beiden letzten Tests zu Hause wurden gegen Hildburghausen (0:4) und Kreisligist Gehren (5:6) verloren. Hier hat einzig der dreifache Torschütze Mamadou Diallo auf sich aufmerksam gemacht. Beim Ilmkreis-Cup letzte Woche erreichten sie den 4. Platz. Auch hier blieben sie ohne Sieg, trotzten aber dem Verbandsligisten Martinroda ein 0:0 ab. Trainer Lenndrich: "Das Gerüst der Mannschaft steht. Wir sind quantitativ gut aufgestellt und sehen die Begegnung in Haina als ein weiteres Vorbereitungsspiel. Wir wollen dennoch im Pokal weiterkommen."

Die HSV-Redaktion